Khosh Amadid           

Willkommen


Die Arbeiten zur Erweiterung unseres Frauenzentrum in Andkhoi sind abgeschlossen. Der neue große Raum ist eingerichtet. Jetzt ist auch ausreichend Platz für die Werkräume vorhanden. Wir hoffen auf viele Besucherinnen.

 

 

 


 

Auch in diesem Winter haben wir wieder einigen der Ärmsten der Armen in Kabul geholfen. Im Januar verteilten unsere Kollegen in Kabul Nahrungsmittel an 182 Familien (50 kg Mehl, 25 kg Reis und 16 l Speiseöl). 660 Kinder erhielten warme Kleidung, die in unserem Frauenzentrum in Andkhoi genäht wurde, sowie Tücher, Strümpfe und Gummistiefel. Auch die Frauen erhielten neue warme Tücher: Luxus, den sie schon lange nicht mehr kannten. Zuletzt erhielten noch arme Familien, die in Kabul leben und deren Schicksale unsere Kollegen persönlich kennen, Nahrungsmittel.

 

Wir danken unseren Spendern, die diese Hilfe möglich gemacht haben - Schwerpunkt unserer Arbeit bleibt aber weiterhin die Bildung!

 

 

 


Im Frühjahr werden wir eine große Schule und einen Kindergarten in Mazar-e-Sharif einweihen (zurzeit sind Winterferien) und zwei Schulgebäude mit jeweils vier Klassenräumen wurden in Andkhoi fertig. Die Bauarbeiten für das Teacher Training Centre und für den Erweiterungsbau auf dem Gelände des Yuldoz Mädchengymnasiums schreiten voran. Außerdem entstehen zwei weitere Wasserbecken, um zwei Dorfschulen mit sauberem Wasser zu versorgen.

 

Alle unsere Ausbildungsprojekte laufen gut. Die Vorbereitungskurse auf die Aufnahmeprüfung für die Universität (Concur Exam) wurden beendet. Die Prüfung hat stattgefunden. Wir hoffen, dass "unsere" Schülerinnen und Schüler gute Ergebnisse erzielen und im Frühjahr dann mit ihrem Wunschstudium beginnen können.

 

Ende November haben wir 50 kg Mehl, 25 kg Reis und 16 l Speiseöl an 25 Familien im Dorf Qurghan verteilt, die sehr unter einer Flut gelitten haben. 

 

Die ersten der 637 Kinder, die als Binnenvertriebene in zwei Flüchtlingslagern in Kabul leben, haben warme Kleider erhalten, die unsere ehemaligen Nähschülerinnen genäht haben. Organisiert hat das die Leiterin unseres neuen Frauenzentrums (s. Winterhilfe 2015).

 


 

Zwei Wochen lang besuchten Marga Flader und

Friedrich Dahlhaus die Projekte des Vereins in Mazar-e-Sharif und Andkhoi und führten viele Gespräche mit Schülern und Schülerinnen und ihren Lehrern/Lehrerinnen sowie Behördenvertretern. In Kabul fand ein Workshop statt: ein Austausch mit Kollegen/Kolleginnen aus vier verschiedenen Orten: Hamburg, Kabul, Mazar-e-Sharif und Andkhoi.

 

Den Reisebericht finden Sie hier.

 

 


 

 

Am 27.9.2014 feierten wir zusammen mit mehr als 150 Gästen unser 30-jähriges Jubiläum. Es war ein rundum schönes und abwechslungsreiches Fest mit Jazz von Henry's Fidgety Feetwarmers und traditioneller afghanischer Musik von Khoshal Sadozai und den Schülern der Jugendmusikschule Hamburg.

 

Ulla Nölle, Gründerin und Ehrenvorsitzende, und Marga Flader, Vorsitzende, blickten zurück auf die vergangenen 30 Jahre. Der Oststeinbeker Bürgermeister und eine Vertreterin des BEI Bündnis Eine Welt hielten Ansprachen. Drei junge Mitglieder des Vereins, die die Kulturen beider Länder in ihren Herzen tragen, lasen Auszüge aus den „Afghanischen Lebenswegen“, einer Sammlung von wahren Lebensgeschichten, die der Verein herausgegeben hat. Mardanqul Rahmani, der Landesdirektor, der aus Kabul zum Fest gekommen war, bedankte sich bei den aktiven Mitgliedern des Vereins und den Gästen für das besondere Engagement und die wirksame Hilfe, die seit so vielen Jahren ehrenamtlich geleistet wird, um die junge Generation im vom Krieg zerstörten Afghanistan besser auszubilden. Denn im Gegensatz zu Deutschland nach Ende des 2. Weltkrieges ist eines der größten Probleme in Afghanistan der Mangel an Bildung. Während der Wiederaufbau in Deutschland recht zügig vorankam, wird es in Afghanistan noch einige Jahre dauern, bis das Land auf eigenen Füßen stehen kann – und deshalb bat er darum, die Arbeit des Vereins weiter zu unterstützen. In den zwei Wochen, die er in Deutschland verbracht hat, hätte viel gesehen. Vieles sei ganz anders als in seiner Heimat und und die Deutschen könnten stolz auf das Erreichte sein.   


Wir haben unsere afghanischen Freunde

und Freundinnen gebeten, ihre Lebens-geschichten für uns aufzuschreiben, und sie in einem kleinen Büchlein herausgegeben.

 

Auf 33 Seiten beschreibt u.a. ein Mann seinen Weg vom Leben im Dorf zum Medizinstudium, eine Frau schreibt über die Umstände, wie es zu ihrer Hochzeit kam. Eine andere schreibt über ihre Flucht aus Afghanistan. Sie lesen auch über das Leben im Krieg und unter den Taliban u.v.m. Und Jugendliche von heute schreiben, wie sich Afghanistan in 10 Jahren vorstellen.

 

Wenn Sie die "Afghanischen Lebenswege" lesen möchten (Kostenbeitrag 5 €), schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an: Bestellung@Afghanistan-Schulen.de.

 


 

Unser Kalender 2015 ist fertig. Die 13 Bilder geben einen Eindruck von unseren Projekten und dem Leben in Afghanistan - alle Bilder wurden auf unseren Projektreisen aufgenommen. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung (Kostenbeitrag 8 €).

         

 

 

 

 


Die Bauarbeiten sind gut vorangeschritten.

Auf den Projekt-Seiten finden Sie aktuelle Informationen zu dem Themen:

 

Afghanistan-Schulen - Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e.V. | Info@Afghanistan-Schulen.de